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Die Ausstellung „Verborgene Welten“ eröffnete das X. Jahr des Festivals

3 November 2024

Mit der Eröffnung der Ausstellung von Makrofotografien von Pflanzen und Lebewesen des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes „Verborgene Welten“ wurde am Freitag, dem 1. November, in der Stadtbibliothek in Vimperk das X. Jahr des Festivals Šumava Litera eröffnet. Anwesend waren neben dem Autor, dem Fotografen Lukas Haselberger, der Stadtrat von Vimperk Tomáš Samek, der Direktor des Nationalparks Sumava Pavel Hubený, die Geschäftsführung des Freyunger Verlags Lichtland, in dem der Bildband erschienen ist - Hannelore Hopfer und Edith Döringer, der große Förderer der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Heinrich Vierlinger und weitere nette Gäste und Unterstützer des Festivals.

Lukas Haselberger kennt die Natur des Bayerischen Waldes und des Nationalparks Böhmerwald von klein auf. Er wuchs in Finsterau in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze auf. Seit seinem 11. Lebensjahr, als er seine erste Kamera bekam, streift er durch die Wälder auf der Suche nach seltenen Tieren und Pflanzen. Er hat ein außergewöhnliches Gespür für Stimmungen und den richtigen Moment. Die Liebe zu seiner Heimat in der jüngsten Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald war auch das Thema der Diplomarbeit, die Lukas an der Technischen Hochschule Deggendorf mit einem Projekt über Finsterau und Mauth abschloss. Das Ergebnis war sein erstes Buch „Zwischen Holz und Stein - Leben im bayerisch-tschechischen Grenzland“.

Die Veröffentlichung des Buches „Die verborgenen Welten der Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava“ wurde durch die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Prag ermöglicht. Dies ist eine weitere Auszeichnung für Lukas Haselberger. Mit seinen Fotografien schlägt Lukas Haselberger eine Brücke zwischen uns und der Natur, lässt uns in die Augen selbst der kleinsten Lebewesen sehen und macht uns empfänglich für die andere Welt in unserer Welt.

Schon bei den einleitenden Worten lohnt es sich, zwei Gedanken in Erinnerung zu rufen: Erstens, dass die Wesen, die Lukas fotografiert, wie die Spinnenmutter mit ihrer Brut von kleinen Spinnen, keine Grenzen kennen und die Grenze nach Belieben überschreiten. Und zum anderen, dass wir in der Natur achtsam sein sollten, denn jeder Schritt, den wir tun, und selbst die kleinste Handlung, wie das Bewegen von Steinen oder Holz, hat eine unmittelbare Auswirkung auf den umgebenden Mikrokosmos, die wir meist gar nicht wahrnehmen können, weil sie unterhalb unseres Wahrnehmungsvermögens liegt.

Fotogalerie von der Eröffnung

Die Ausstellung ist noch bis Ende November zu sehen und bei Interesse kann das gleichnamige Buch erworben werden.

[rb]

Mein Wald,
mein Leben!

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"Ade nun Leben, Liebe, Glück! / Ade, ich geh zur Ruh.
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Emerenz Meier